Schon ab Januar: Verbot von gewissen Sonnencremes auf Aruba

Eagle Beach/Aruba. Foto: Göran Ingman, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Sonnencremes mit dem Inhaltsstoff Oxybenzon & Octinoxat stehen schon länger in der Kritik, Korallen in unseren Ozeanen absterben zu lassen. Aruba hat sich nun entschieden, Sonnencremes mit dem Zusatzstoff ab Januar komplett zu verbieten. Kreuzfahrturlauber müssen beim Kauf jetzt aufpassen.

Die dpa (deutsche Presseagentur) berichtet, das Aruba gewisse Sonnencremes ab Januar 2020 verbietet. Der Inhaltsstoff Oxybenzon (ein chemischer UV-Schutz) & Octinoxat in Sonnencremes und -lotionen soll zum „Massensterben“ von Korallen in der Karibik beitragen, denn jährlich gelangt eine Summe von 14.000 Tonnen Sonnencreme in die Weltmeere.

Der Stoff Oxybenzon soll Studien zufolge „virale Infektionen“ an den sensiblen Korallen begünstigen. Daraus entsteht das bekannte Phänom der sogenannten „Korallenbleiche“.

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Ob eine generelle Einfuhr von Produkten mit diesem Inhaltsstoff auf Aruba oder „nur“ die Nutzung solcher Cremes beim baden im Meer verboten wird, die Oxybenzon beinhalten, ist aktuell noch offen. Dennoch ist es beim Einkauf im Supermarkt, Apotheke oder im Drogeriemarkt ratsam Cremes generell zu meiden, in denen Oxybenzon & Octinoxat auf der Inhaltsstoff-Liste auf der Rückseite der Flasche aufgelistet ist.

Auch die us-amerikanische Inselgruppe Hawaii wie auch Palau (Mikronesien) im westlichen Pazifik überlegen schon seit längerer Zeit, ein ähnliches Verbot für Cremes mit den beiden Stoffen zu erlassen. Da auch alle weiteren karibische Inseln nachziehen könnten, sollten generell alle Karibik-Reisende auf Sonnencremes & Lotionen mit dem Wirkstoff Oxybenzon & Octinoxat verzichten.

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