Vasco da Gama erlitt Stromausfall vor Adelaide, Australien

Kreuzfahrtschiff "Vasco da Gama". Foto: Roger W, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Die 1993 gebaute Vasco da Gama von TransOcean Kreuzfahrten bzw. CMV hatte am 07. Dezember vor der australischen Küste mit technischen Problemen zu kämpfen. Schuld soll eine Warnlampe gewesen sein.

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Durch eine Warnlampe im Maschinenraum, die während der Fahrt in Richtung Adelaide anging,  haben verantwortliche Personen vorgestern auf der Vasco da Gama entschieden, die Maschinen des Schiffes kontrolliert herunter zu fahren und abzuschalten. Während des etwa 2-stündigen Blackouts infolge der Motorenabschaltung soll der Kapitän des Schiffes lückenlos die Passagiere über die Gründe des Stromausfalls informiert haben.

An Bord war während des Blackouts lediglich die Notlichtbeleuchtung in den Fluren der Passagierdecks in Betrieb, Einrichtungen wie u.a. Toiletten, Duschen usw. konnten in dieser Zeit nicht genutzt werden.

Die Vasco da Gama legte nach dem Blackout am Kreuzfahrtterminal von Adelaide an. Mit circa 900 Passagieren an Bord war das Schiff fast ausgebucht. Verletzte gab es während des Vorfalls glücklicherweise nicht, allerdings waren viele Passagiere ziemlich verschreckt.

Laut Aussagen der Reederei gegenüber verschiedenen australischen Medien soll die kontrollierte Abschaltung der Motoren allerdings eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen sein, da im Betrieb plötzlich eine Warnlampe im Maschinenraum anging. Durch das kontrollierte abschalten der Motoren konnte die Crew das Problem schnell lokalisieren und Maßnahmen ergreifen, um nach 2 Stunden Fehlersuche wieder die Maschinen hochzufahren zu können. Offenbar gab es also keine ernstzunehmenden technischen Probleme an Bord.

Die Vasco da Gama hat nach dem Blackout die Reise planmässig fortgesetzt.

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